Mallorca Sehenswürdigkeiten

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Mallorca Sehenswürdigkeiten: die schönsten Strände, Orte, Ausflüge und Attraktionen. Wir zeigen Ihnen, wie sehenswert Mallorca wirklich ist!

So viele Sehenswürdigkeiten, dass ein Urlaub nicht reicht... auch nicht zwei oder drei.

Wenn Sie das erste Mal nach Mallorca reisen, um die Insel wirklich kennenzulernen, werden Sie von der Vielseitigkeit und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten überrascht sein. Mallorca auf Ballermann und Strandurlaub zu reduzieren, ist so als würde man Deutschland auf sein Oktoberfest reduzieren.

Mallorca bietet so viel mehr! Viele Sehenswürdigkeiten sind jahrhundertealt. Vom Menschen erschaffen oder von der Natur geformt. Und vor allem nur bei echten Mallorcakennern bekannt. Überall auf der Insel finden Sie Schätze der bewegten Geschichte Mallorcas. Wir zeigen Ihnen, was sie unbedingt sehen müssen!

Mallorca Sehenswürdigkeiten im Norden

Der Norden von Mallorca ist rau und schön. Die nördlichste Spitze Mallorcas endet am Cap de Formentor. Für viele das schönste Stück Landschaft auf der Insel. Beeindruckende Steilwände mit mehreren hundert Metern Höhe, fallen hier fast senkrecht ins Meer. Der Aussichtspunkt Mirador Es Colomer ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Mallorcas.

Sehenswerte Städte im Norden von Mallorca sind unter anderem Port de Pollensa, Alcudia und Can Picafort. In Pollensa empfehlen wir besonders die lange Strandpromenade, wo Sie an vielen Cafés und Restaurants vorbeischlendern und sogar etwas shoppen können.

Alcudia wiederum bietet ein ganz anderes Flair. Die erste Sehenswürdigkeit finden Sie direkt vor Betreten der Altstadt. Das imposante Stadttor aus dem 14. Jahrhundert lässt seine Besucher erahnen, wie es hier in früheren Zeiten zugegangen sein muss. Alcudia war lange Zeit ein wichtiges Handelszentrum und von den Römern umkämpft. Die dicken Mauern schützen früher Alcudias wohlhabende Einwohner vor feindlichen Übergriffen. Auch der Markt in Alcudia ist eine der top Sehenswürdigkeiten, denn hier finden Sie neben frischem Gemüse und Obst auch Handwerkskunst und Außergewöhnliches. 

Mallorca Sehenswürdigkeiten im Osten

Der Osten Mallorcas ist besonders bekannt für seine vielen kleinen Buchten. Einer der Gründe, wieso sich hier die meisten Touristenorte befinden. Bekannte Orte wie Cala Ratjada mit seiner schönen Bucht Cala Agulla oder Cala Millor, haben viele schon besucht oder zumindest davon gehört.

Auch Mallorcas zweitgrößte Stadt Manacor liegt im Osten Mallorcas. Sehenswürdigkeiten in Manacor sind unter anderem der Wochenmarkt und die Kirche direkt im Stadtzentrum.

Den Ort Arta kennen nur wenige, obwohl sich hier die wunderschöne Kirche Santuari de Sant Salvador befindet, die einen unglaublichen Ausblick aus über 500 Metern Höhe bietet. Unbedingt besuchen!

Die bekannteste Sehenswürdigkeit im Osten sind jedoch die Drachenhöhlen in der nähe von Porto Cristo. In den "Coves del Drach" liegt Europas größter, unterirdischer See mit einer Länge von fast 180 Metern und bis zu 9 Metern Tiefe. Auf diesem See finden während der Führungen klassische Musikaufführungen statt und Sie können im Anschluss mit kleinen Booten selbst über den See fahren.

Die schönsten Buchten im Osten sind:

Mallorca Sehenswürdigkeiten im Süden

Wieso der Süden Mallorcas eher weniger touristisch geprägt ist, bleibt vielen ein Rätsel. Wobei es eigentlich gut so ist. Denn hier geht alles etwas ruhiger zu. Natürlich finden Sie auch im Süden Touristenorte wie Colonia de Sant Jordi, aber selbst dort ist der Trubel nicht so groß wie in anderen Touristenorten. Colonia de Sant Jordi versprüht immer noch einen Hauch Fischerdorf-Charme.

Eine der top Sehenswürdigkeiten des Südens, befindet sich streng genommen gar nicht auf Mallorca. Denn es ist eine eigene Insel! Wir sprechen von Cabrera, die ca. 10 km südlich von Colonia de Sant Jordi liegt und ein riesiges Naturschutzgebiet ist. Wenn Sie Cabrera besuchen möchten, buchen Sie Ihre Tour rechtzeitig online oder direkt in Colonia de Sant Jordi. Nur 300 Touristen täglich dürfen die Insel  betreten.

Auch das köstliche  Meersalz, welches Sie überall auf der Insel kaufen können, wird im Süden gewonnen. Die Salzsalinen zählen ebenfalls zu den beliebten Sehenswürdigkeiten im Süden von Mallorca. Sie kommen dort direkt vorbei, wenn Sie den wunderschönen Naturstrand Es Trenc besuchen.

Wer Ruhe sucht, fährt zur südlichten Spitze Mallorcas, dem Cap de ses Salines (siehe Google Maps). Außer dem Leuchtturm und kleinen Steintürmen, die Einheimische und Touristen zum meditieren bauen, finden Sie hier nur das offene Meer. Das Cap de ses Salines lädt zum Entspannen, zum Sitzen und Sonnenuntergang anschauen ein.

Die drei schönsten Orte im Süden von Mallorca sind Ses Salines, Santanyi und Cala Figuera. Ses Salines und Santanyi versprühen ein mallorquinisches Flair, wie Sie es sonst kaum noch auf Mallorca finden. Die Häuser sind dort aus einem besonderen Sandstein gebaut, welches die Orte in ein warmes Licht tauchen. Überall finden Sie kleine Restaurants. Liebevoll eingerichtet und mit preisverdächtigen, mallorquinischen Gerichten.
Cala Figuera ist das wahrscheinlich am ursprünglichsten gebliebene Fischerdorf Mallorcas. Die ypsilonförmige Bucht schlängelt sich tief in den Ort hinein und ist nicht nur ein romantischer Fischerhafen, sondern eine echte Sehenswürdigkeit. Viele Häuser haben dort einen direkten Zugang zum Wasser und früh morgens, wenn die Fischer aus dem Hafen fahren, herrscht reges Treiben.

Einige der schönsten Strände und Buchten finden Sie ebenfalls im Süden Mallorcas:

  • Cala Mondrago - Naturbucht mit Waldpfad
  • Cala Llombards - perfekt zum Schnorcheln und mit tollem Fotomotiv
  • Es Trenc - längster Naturstrand
  • Calo des Moro - gehört einer deutschen Familie, ist aber frei und öffentlich zugänglich
  • Cala Pi - steile Felswände und tolles Wasser

Mallorca Sehenswürdigkeiten im Westen

Im Westen befindet sich die Serra de Tramuntana, das Hauptgebirge Mallorcas. Sehenswürdigkeiten finden Sie hier alle paar Meter. Die Serra de Tramuntana bietet durch ihre schroffen Bergwelten ein ganz anderes Mallorca. Eines, was Sie so nicht erwartet hätten. Bis zu 1445 Meter ragen die Gipfel empor. Bergdörfer in die sich schon Dichter und Denker wie Frédéric Chopin verliebt haben. Strände, die nur über Serpentinenstraßen mit hunderten Kurven erreicht werden können.

Der Westen ist die grüne Lunge Mallorcas. An den Hängen bleiben viele Regenwolken hängen. Da führt dazu, dass es im Westen mit 1400 mm den höchsten Niederschlag gibt (im Vergleich zum Rest mit durchschnittlich 400 mm - siehe Klimatabelle Mallorca).

Zahlreiche Torrents schlängeln sich hier durch die Berge und enden teils spektakulär wie im Torrent de Pareis. Zu dessen Füßen können Sie in einer unglaublichen Kulisse baden gehen. Der Torrent de Pareis ist nicht zu Unrecht eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten des Westens. Am Strand tummeln sich Badegäste und im Hinterland kraxeln Wanderer den Torrent hoch. Nicht verpassen!

Im Naturpark La Reserva können alle (Hobby-) Wanderer einen 3 km langen Naturpfad erkunden und sich am Ende eine Greifvogelshow anschauen. Oder sich bei einem BBQ stärken.

Der wahrscheinlich schönste Stadtstrand befindet sich ebenfalls im Westen: der Strand Port de Soller. Hier lassen sich herrliche Sonnenuntergänge betrachten, denn die Sonne geht im Sommer genau zwischen den beiden Hügeln des kreisrunden Hafenbeckens unter.

Die schönsten Orte im Westen sind:

  • Valldemossa - Künstlerdorf, in das sich schon Frederic Chopin verliebt hatte
  • Port de Soller - mit einem der schösten Stadtstrände Mallorcas
  • Deia - Künstlerdorf trifft Jetset
 
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