• slide image 1 Playa de Muro

Strandvorstellung von Beach-Inspector.com

Der Playa de Muro steht für Vielseitigkeit

Der insgesamt 6 km lange Playa de Muro setzt sich aus einzelnen Sektionen zusammen. Beinahe auf der gesamten Länge des Playa de Muro gibt es Verpflegung und Getränke. Auch an Liegen, Sonnenschirmen und Wassersportangeboten mangelt es hier nicht.

Nur die Sektion 3 des Playa de Muro ist vollkommen naturbelassen und fernab vom Trubel. Hier gibt es nur eine Badeaufsicht, sonst nichts. Die Dünen sind als Naturschutzgebiet deklariert und dürfen nicht betreten werden. Auf dem rechten Abschnitt wird FKK praktiziert. Auch in der Gayszene ist dieser Abschnitt beliebt.
Der Abschnitt 3 des Playa de Muro gilt als der schönste. Hier finden Sie noch ausreichend Platz, wenn die restlichen Abschnitte überfüllt sind. Den meisten Hotelgästen ist der Weg zu weit. Autofahrer müssen hier aufpassen! Lesen Sie dazu den letzten Abschnitt.

Playa de Muro: familienfreundlich

Wenn gerade kein zu starker Wind weht, ist der Playa de Muro perfekt für Kinder geeignet, denn das Wasser fällt hier sehr flach ab. Nur bei stärkerem Wind (was hier ab und zu passieren kann), gibt es Wellengang, bei dem Kinder zumindest sehr gut beaufsichtigt werden sollten.

Preislich bewegt sich der Playa de Muro auf dem Niveau vom berühmten Ballermann. Hier werden alle Sparfüchse genau so glücklich wie junge Familien, bei denen das Budget schmal ist. Restaurants und Anbieter von Wassersportgeräten unterbieten sich mit den Preisen. Hier gibt es Ballermannpreise ohne Strandpartys, was Geldbeutel und Nerven schont.

Die Strandpromenade des Playa de Muro

An der Strandpromenade reiht sich ein Restaurant ans andere, die fast alle sehr günstig sind. Das Essen ist für den Preis ok, besondere kulinarische Highlights darf man hier natürlich nicht erwarten. Schnitzel mit Pommes, ein paar Fischgerichte und Angebote für knapp 12 € inkl. Hauptspeise + 0,5 L Getränk (Softgetränke, Bier oder Wein) sprechen für sich.

Etwas nervig sind die Promoter, die vor den Restaurants die Gäste anlocken. Selbst wenn man bereits in die aufgestellte Karte schaut, kommen sie direkt zu den Interessierten und wollen sie zum Platz nehmen auffordern. Störend, aber bei dem Preiskampf wohl nötig...

Richtung Hafen werden die Restaurants etwas exklusiver und teurer, aber immer noch gut bezahlbar. Dafür sind die Speisen hier abwechslungsreicher und nicht auf Masse, sondern auf Klasse zubereiten. Für jeden ist also etwas dabei.

Wind am Playa de Muro

Der Playa de Muro ist dafür bekannt, dass hier öfter ein ordentlicher Wind weht. Deshalb gibt es hier viele Kiter, die über die Wellen schießen. Da es am Playa de Muro oft windig ist, sind hier die heißen Temperaturen gut aushaltbar. Dafür steigt die Sonnenbrandgefahr, weil man die Kraft der Sonne kaum mitbekommt. Also gut eincremen!

Für Restaurants bzw. deren Gäste ist der starke Wind teilweise etwas störend. Manchmal wird er so stark, dass Bierdeckel einfach wegfliegen und der Salat vom Teller weht. Wenn es windig ist, bestehen Sie auf einen Platz im Restaurant, oder hinter dem Windschutz, den viele Restaurants haben. Sonst kann es außerdem gefühlt recht kühl werden, trotz dass es abends noch 26 Grad sind.

Parken an der Sektion 3 (Naturstrand) - Achtung Knöllchen-Abzocke!

So schön der Abschnitt 3 des Playa de Muro ist, so dreist ist die Masche der Stadtverwaltung. Hier gibt es auf beiden Seiten zwei Seitenstreifen, die aussehen wie Parkstreifen. Genau so breit, dass man dort bequem parken kann. Leider ist hier überall Parkverbot, was jedoch nicht durch Schilder ersichtlich wird.

Wir haben bei unseren Besuch einen Strafzettel über 80 € bekommen, obwohl auf unserer Seite kein Parkverbotsschild aufgestellt war. Auf der gegenüberliegenden Seite gab es 300 Meter weiter ein einziges Schild. Das Problem besteht seit 2015 und die Stadt fühlt sich nicht in der Lage Schilder aufzustellen, die den ahnungslosen Touristen deutlich aufzeigt, dass hier Parken verboten ist. Oder steht dies in der Dringlichkeit ganz unten, weil der Stadt sonst einfach verdientes Geld von mehreren tausend Euro am Tag durch die Lappen geht? Schließlich parken hier täglich unzählige Autos - nichtsahnend - am Straßenrand.

So werden täglich viele, viele Strafzettel bzw. Knöllchen (span. "Multas") verteilt und die Stadt freut sich über die Mehreinnahmen. Das kann den Strandtag ordentlich verderben. 
Deshalb fahren wir lieber weiterhin zum Es Trenc, den wir insgesamt ohnehin schöner finden und auf Platz 1 der schönsten Strände von Mallorca gewählt haben. Hier zahlt man zwar 7 € Parkgebühr, dafür ist aber auch klar ausgeschildert, wo man parken bzw. nicht parken darf.

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