Selbst Frédéric Chopin hatte sich in diesen Ort verliebt. Valldemossa ist ein wunderschönes Bergdorf mit liebevoll gestalteten Häuserwänden und verwinkelten Gassen.

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Wie Valldemossa berühmt wurde

Valledmossa ist vor allem als Künstlerdorf bekannt und tatsächlich inspirierend schön. Richtig bekannt wurde Valldemossa durch den Aufenthalt des Komponisten Frédéric Chopin und seiner Geliebten Georg Sand. Sie lebten dort im Karthäuserkloster, welches längst nicht mehr von den Mönchen bewohnt war. Anfangs war Valldemossa für die beiden der schönste Ort auf Erden. Doch diese Meinung änderte sich im Verlaufe des Aufenthalts drastisch. Denn die beiden hatten den regenreichen Winter in den Bergen der Serra de Tramuntana unterschätzt. Durch das nass-kalte Wetter wurde Chopin ernsthaft krank und wurde insgesamt drei Mal in Palma ärztlich behandelt. Auch seine Geliebte fand kein gutes Wort für den Ort und zog ebenfalls über die Einwohner her. Dies dokumentierte Sie in einer Art Reisebericht, der veröffentlicht wurde und Valldemossa - trotz der schlechten Kritik - zu einem wahren Besucher-Boom verhalf.

Jahrelang stritten sich danach zwei Privatbesitzer zweier Parzellen des Klosters, in welcher Frédéric und seine Geliebte tatsächlich lebten. Nach einer halbjährigen Gerichtsverhandlung und unzähligen Vergleichen von Zeichnungen mit den Ausblicken aus den beiden Parzellen, wurde vom Gericht beschlossen, dass die beiden in Parzelle 4 lebten.

Valldemossa ist heute eines der beliebtesten Ziele für Touristen, die scharenweise Ausflüge in diesen schönen Ort machen. Bis zu 1,2 Millionen Touristen strömen jährlich in diesen 2000 Seelen Ort. Valldemossa ist trotz des Andrangs einen Besuch wert!

Sehenswürdigkeiten in Valldemossa

Die Hauptattraktion ist definitiv der Ort selbst. Die Bewohner legen viel Wert auf detailverliebte Dekorationen vor ihren Häusern. Viele hängen Blumentöpfe an den Wänden auf oder haben besonders schön gestaltete Eingangstüren. In der Altstadt sind die Häuser sehr gepflegt und hübsch restauriert. Die Gassen sind sauber und selbst die Touristen wirken etwas entspannter als in anderen Orten Mallorcas. Es gibt viele kleine Restaurants oder Bars, wo man in entspannter Atmosphäre etwas zu sich nehmen kann. Einige Künstler verlagern ihre Ateliere nach draußen, wo man ihnen bei der Arbeit zusehen kann. Sehenswert sind ebenfalls der Klostergarten, die alte Klosterapotheke und das Museo Municipal.

Die Heilige Catalina

Valldemossa ist außerdem der Geburtsort von der einzigen Heiligen der Insel: Catalina Thomás (1531-1574). Ihr Geburtshaus befindet sich in der Carrer de la Rectoria, welches zu einer Kapelle umgestaltet wurde. An fast jedem Haus befindet sich neben dem Eingang eine Kachel mit Motiven aus dem Leben der Heiligen Catalina. Zu ihren Ehren findet am 28. Juli jedes Jahr ein großes Dorffest statt. Ihr Leichnam fand seine letzte Ruhe nicht etwa in der umgestalteten Kapelle, sondern in einem gläsernen Sarg in Palma de Mallorca.

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